Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft. Feine Linien und Falten werden sichtbarer, gleichzeitig nimmt die körpereigene Kollagenproduktion ab. Mesofäden können hier eine minimalinvasive Möglichkeit sein, die Haut zu straffen und die natürliche Kollagenbildung anzuregen.
Was sind Mesofäden?
Mesofäden sind sehr feine, biologisch abbaubare Fäden, die gezielt unter die Haut eingebracht werden. Je nach Behandlung kommen beispielsweise Fäden aus PDO (Polydioxanon) oder Polymilchsäure zum Einsatz.
Im Gegensatz zu klassischen Fillern geht es bei Mesofäden nicht in erster Linie darum, Volumen aufzubauen. Vielmehr wird ein natürlicher Regenerationsprozess des Gewebes angeregt.
Wie wirken Mesofäden
Die Fäden werden nach und nach vom Körper abgebaut. Genau dieser Prozess regt die körpereigene Kollagenproduktion an. Das neu gebildete Kollagen kann zu einem strafferen und glatteren Hautbild sowie zu einer Reduktion feiner Fältchen beitragen.
Wie stark der Effekt ausfällt, ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von der persönlichen Kollagenantwort ab. Wie bei anderen kollagenstimulierenden Behandlungen reagiert auch hier jedes Gewebe etwas anders.
Der Effekt entwickelt sich daher nicht nur unmittelbar nach der Behandlung, sondern insbesondere in den darauffolgenden Monaten.
Mesofäden oder Kollagenstimulatoren zum Spritzen?
Auch Kollagenstimulatoren, die mittels Injektion in das Gewebe eingebracht werden, können die körpereigene Kollagenbildung anregen. Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der Behandlung: Während bei einer Spritzenbehandlung ein Wirkstoff gezielt injiziert wird, erzeugen Mesofäden den Reiz über die eingebrachten Fäden.
Welche Methode besser geeignet ist, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
Mesofäden können beispielsweise interessant sein, wenn eine Straffung gewünscht wird, ohne zusätzliches Volumen aufzubauen. Bei einem runderen Gesicht kann dies ein Vorteil sein, wenn bewusst auf weitere Volumenzufuhr verzichtet werden soll.
Bei sehr schmalen Gesichtern mit besonders dünner Haut ist hingegen eine sorgfältige Auswahl und Platzierung der Fäden wichtig, da diese unter sehr dünner Haut unter Umständen sichtbar oder tastbar sein können.
Für wen können Mesofäden geeignet sein?
Mesofäden kommen insbesondere bei leichter bis moderater Hauterschlaffung und feinen Fältchen infrage. Sie können eine interessante Ergänzung oder Alternative zu anderen minimalinvasiven Verfahren wie Botox oder Fillern darstellen.
Auf unserer Website finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Faltenbehandlung – von Botox und Fillern über Peelings und Mesotherapie bis hin zu Mesofäden.
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt jedoch immer von der individuellen Hautqualität, Anatomie und den persönlichen Wünschen ab.
Natürlich straffere Haut statt künstlicher Veränderung
Das Ziel einer ästhetischen Behandlung muss nicht sein, das Gesicht grundlegend zu verändern. Oft geht es vielmehr darum, die Hautqualität zu verbessern, Spannkraft zurückzugewinnen und ein frisches, natürliches Erscheinungsbild zu erhalten.
Mesofäden können dafür eine interessante Möglichkeit sein: Sie nutzen die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers und setzen dabei auf die eigene Kollagenbildung.
Sie möchten wissen, welche Behandlung für Sie geeignet ist?
In einem persönlichen Beratungsgespräch betrachten wir Ihre individuelle Ausgangssituation und besprechen gemeinsam, welche Methode zu Ihren Wünschen und Ihrer Haut passt.
Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin in unserer Praxis in Linz.
Bildquelle: Christian Holzinger